Unterwegs außerhalb Berlins

Wasserwandern mit Hund in Mecklenburg-Vorpommern

Wasserwandern ist wie Wandern, nur eben auf dem Wasser: Mit einem Kanu fährst du mehrere Tage über Seen und Flüsse und verbringst die Nächte auf gemütlichen Campingplätzen. Dabei kannst du selbst entscheiden, wie viele Stunden du auf dem Wasser verbringen möchtest und wie viel Zeit du am Ufer in der Sonne liegen willst – so kannst du dir deine eigene Mischung aus Erholung und Aktivurlaub schaffen.

Für wen sich Wasserwandern eignet

Wasserwandern eignet sich besonders für aktive und naturverbundene Menschen, die sich auch im Urlaub körperlich betätigen wollen. Du musst aber kein Sportler sein, um am Wasserwandern Spaß zu haben – der Ottonormalverbraucher kommt auch ungeübt gut mit dem Boot voran. Neben etwas Freude an der Bewegung hilft es natürlich, wenn du nicht nur auf, sondern auch im Wasser Spaß hast, denn beim Wasserwandern kommen vor allem wasserwütige Hunde und ihre Menschen auf ihre Kosten.

Kleiner Tipp: Wer gerne auf dem Boot Urlaub machen möchte, auf den eher anstrengenden Part mit dem Paddeln aber gerne verzichten möchte, kann sich alternativ einfach ein motorbetriebenes Floß mieten. Der Vorteil solcher Flöße ist, dass du neben einer Schlafmöglichkeit oft auch eine kleine Toilette auf dem Boot hast.

Was du benötigst

Das wichtigste ist beim Wasserwandern mit Hund natürlich das Kanu oder das Kajak. Besitzt du kein eigenes, so gibt es in geeigneten Gebieten in der Regel zahlreiche Kanuverleihe, bei denen du dir ein Boot für mehrere Tage ausleihen kannst.

Mit dem Boot bekommst du in der Regel auch die Paddel und ein bis zwei Tonnen, in denen du dein Hab und Gut aufbewahren kannst. Diese Tonnen lassen sich wasserfest verschließen und schwimmen im Fall der Fälle auf dem Wasser.

Ansonsten solltest du alles mithaben, was du für einen Campingurlaub einplanen würdest: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kosmetika, einen kleinen Campingkocher und Verpflegung. Zudem dürfen Badesachen, Sonnencreme und Mückenschutz natürlich nicht fehlen.

Für deinen Hund solltest du neben Näpfen und einer bequemen Unterlage genügend Futter und immer ausreichend frisches Wasser dabeihaben.

Was es beim Wasserwandern mit dem Hund zu beachten gibt

Es gibt jedoch auch ein paar Punkte, die du bei einer Tour mit deinem Hund auf dem Wasser bedacht haben solltest:

  • Auf dem Wasser gibt es keinen Schutz vor der Sonne. Du solltest also eine schützende Abdeckung mitbringen, unter der sich dein Hund vor der Sonne verstecken kann. Im Zweifel tut es auch ein Handtuch, dass du über das Boot legst.
  • Die meisten Campingplätze erlauben das Mitbringen von Hunden, jedoch nicht alle. Erkundige dich im Idealfall vorher.
  •  Es passiert zwar selten, kann aber vorkommen, dass du mit dem Boot umkippst. Wenn dein Hund kein guter Schwimmer ist, solltest du ihn eventuell mit einer Schwimmweste ausstatten.
  • Nicht allen Hunden ist das wacklige Boot sofort geheuer. Plane am Anfang genügend Zeit ein, um deinen Hund entspannt an den schwimmenden Untersatz heranzuführen.

Mecklenburg-Vorpommern lädt zum Wasserwandern mit Hund ein

Ein wunderbares Bundesland zum Wasserwandern ist Mecklenburg-Vorpommern. Denn die zahlreichen Seen, die meist durch kleine Kanäle miteinander verbunden sind, sind für die mehrtätigen Touren mit einem Boot quasi prädestiniert.

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Innerhalb der Mecklenburgischen Seenplatte findest du zahlreiche Bootverleihe, bei welchen du Kanus günstig für mehrere Tage mieten kannst. Entlang der Ufer finden sich in regelmäßigen Abständen Zugänge zu Campingplätzen oder auch zu Restaurants, in welchen du pausieren kannst.

Wir haben uns im Sommer 2018 dazu entschlossen, unser Kanu in der Kanumühle in Wesenberg zu leihen. Einer der Gründe hierfür war die Erreichbarkeit mit der Bahn. Du kannst natürlich von jedem x-beliebigen Punkt starten, solange sich dort ein Bootsverleih befindet. Bevor du dich für einen Startpunkt entscheidest, empfehle ich nachzufragen, ob Hunde mit in das Boot genommen werden dürfen.

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